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Hämostaseologie

Auf dem Gebiet der Blutgerinnungsstörungen (Hämostaseologie) sind in den letzten 10 Jahren entscheidende Fortschritte gemacht worden, aus denen sich erhebliche Konsequenzen für den Praxisalltag ergeben.

Etwa 10 % der mitteleuropäischen Bevölkerung trägt einen genetischen Risikofaktor für eine Thrombophilie (Faktor V-Leiden, Prothrombin- (FII)-Mutation). Allerdings wird nur jeder 1.000te Merkmalsträger symptomatisch. Diese zu identifizieren und entsprechende Prophylaxemaßnahmen zu ergreifen, ist für Sie bereits eine tägliche Herausforderung in der Praxis, bei der wir durch unsere Expertise helfen können.

Die Thrombophiliediagnostik ist ein wichtiger Bestandteil bei der Abklärung von Fehlgeburten und Schwangerschaftskomplikationen. Neben den genannten genetischen Risikofaktoren spielt das erworbene Antiphospholipidsyndrom heute bei Schwangerschaftskomplikationen eine bedeutende Rolle. Das klinische Erscheinungsbild ist dabei so vielfältig, dass zur Erkennung hohe Aufmerksamkeit und große Erfahrung der Untersucher erforderlich sind.

Bei Blutungsneigungen ist das von-Willebrand-Syndrom bei 3% unserer Bevölkerung eine angeborene Ursache. Durch die praxisüblichen Gerinnungstests werden die Patienten nicht rechtzeitig erkannt, sondern  häufig erst in späterem Lebensalter bei peri- oder postoperativen Komplikationen entdeckt. Dies rechtzeitig zu identifizieren, ist eine wichtige Aufgabe der ärztlichen Tätigkeit, die wir durch regelmäßige Fortbildungen und interdisziplinäre Beratungen unterstützen.

Unsere Hämostaseologen sehen ihre wichtigste Aufgabe darin, Ihnen dieses spezialisierte Wissen für ihre Patienten zur Verfügung zu stellen und Se mit diagnostischem und vor allem therapeutischem Rat zu unterstützen. 

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